Brunello Annata 2001

Fast ausuferndes Stilspektrum

“Der Brunello ist nicht mehr so rar wie früher einmal, auch wenn ihm die Krise dank guter weltweiter Verbreitung weniger anzuhaben scheint. Und trotzdem ist er besser denn je. Der ausgezeichnete Jahrgang 2001 stellt denn auch einen Markstein dar in der Entwicklung der Appellation. Er hat jede Menge Weine bester Qualität hervorgebracht, die zudem ausgesprochene Typizität besitzen. Der Holzweg ist ausgestanden, nicht zuletzt durch die Verwendung größerer Fassvolumen. Das wichtigste Lob verdienen die Winzer um Montalcino aber nicht für ihre technischen Fortschritte, sondern für das schon fast ausufernde Stilspektrum, die Vielfalt der Weine. Sie entwickeln mehr und mehr Fingerspitzengefühl für ihre Böden, deren unterschiedliche geologische Zusammensetzung und Ausrichtung, deren wechselnde Höhe über dem Meer – und komponieren immer raffiniertere, immer spannendere Cuvées. Dass dabei Eleganz und Harmonie wieder im Vordergrund stehen und nicht nur süße Fruchtigkeit und exzessiver Extrakt, freut uns ganz besonders. Wir sprechen daher dem 2001er Brunello unser absolutes Vertrauen aus und erklären ihn gerne zum bisher besten Brunello-Jahrgang der jüngeren Zeit. Auch die Riserva begeistert mit einem ausgewogenen Jahrgang.” (Vinum 6/2006)

“Der 2001er Jahrgang präsentiert sich tief, extraktreich und mit mächtigen Muskeln. Die zehn von uns probierten Brunellos machen durch die Bank eine hervorragende Figur. Unsere positiven Erfahrungen lassen sich mit Sicherheit nur eingeschränkt auf die große Masse der 2001er Brunellos übertragen. Trotzdem ist eine große Menge phantastischen Weins im Angebot, die bereits heute in der Primärfruchtphase großen Spaß machen, durchaus aber auch die Anlagen haben, hervorragend zu altern. Fast alle Weine sind von massiver Statur. Sie präsentieren sich so enorm konzentriert und extraktreich, dass man nach einer knappen Stunden Verkostung am liebsten die kompletten Wasservorräte des Brunello-Konsortiums aussaufen würde. Darüber hinaus stehen die Chancen auf faire Preise nicht schlecht; immerhin sollen viele toskanische Weinproduzenten die Lager bis unter die Decke mit unverkauften Weinen aus den Vorgänger-Jahrgängen voll haben.” (Oliver Schäfer, Wein-Media, 7.4.2006)

“Generelle Trinkreife dürfte bei den Brunello wohl nicht vor 2009/2010 erreicht werden. Diese Weine benötigen allesamt in der Regel acht bis zehn Jahre, um sich dann wirklich schön trinken zu lassen. Wie lange das berühmte Trinkfenster dann offen steht – mal schauen. Aber 15 bis 20 Jahre dürften sich die besten wohl problemlos halten.” (Andreas Bach, Wein-Media, 7.4.2006)

“2001 ist für mich eines der schönsten jüngeren Jahre in der südlichen Toskana, und ehrfürchtig öffne ich jede Flasche. Es war ein Jahr, in dem für die Winzer alles stimmte, in dem es vor allen Dingen nicht zu heiß war. Natürlich hat das alles seinen Preis, aber der Brunello gehört zu den gefragtesten Weinen der Welt.” (Sommelier Hendrik Canis, Berliner Zeitung, 22.12.2007)

“Das war ein gutes Jahr. Und die Riservas sind großartig. Natürlich auch nicht alle, aber von den cirka 70, die ich verkostete, sind sicher fast zwei Drittel in hohen Punkte-Regionen.” (Helmut Knall, wine-times.at, 3.11.2007)

“Viele gute Weine, aber nicht alles schmeckt nach Brunello – so kann der Jahrgang 2001 nach der Verkostung zusammengefasst werden.” (Österreichische Gastronomie- und Hotelzeitung, 2/06)

“Die verkosteten Qualitäten des Riserva reichten von brilliant bis enttäuschend; der deutliche Preisunterschied lässt sich häufig nicht wirklich rechtfertigen.” (wein.pur 3/2007)

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